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Konzert der Juliacum Brassers

Mit dem Konzert am Sonntag, 8. Oktober 2017 spannten die Juliacum Brassers einen großen musikalischen Bogen von der Zeit Luthers bis heute. In der evangelischen Kirche wurden sie und das Publikum von Pfarrer Cervigne herzlich empfangen.

Charlie Cervigne bei der Vorstellung

Klaus Luft
Unter dem Titel 2017 LUTHERLASTERLEIDENSCHAFT stellten die Blechbläser um Klaus Luft ein spannendes und virtuos vorgetragenes Programm vor, das sie selbst unter dem Motto "Laster" führten.

Anstelle zu Beginn mit dem Eingang zu starten, führten die Brassers mit "Sortie" von Jacques Charpentier genau den Ausgang vor. Abwechselnd moderierten die einzelnen Bläser die unterhaltsamen Musikstücke.

Johannes Meuers
Einen der vielen Höhepunkte stellte der Totentanz "Dance macabre" von Camille Saint-Saens dar, der - wie jedes der vorgetragenen Stücke - von Johannes Meuers passend für die vier Musiker arrangiert wurde.

Viele Lieder des heutigen Gotteslobs wurden praktisch reformiert, da sich ihre Komponisten von Luther's Reform auch musikalisch anstecken ließen.

Im Quartett von Arthur Frackepohl wurde erkennbar, wie die heutige Zeit viel schneller abläuft und sie zu Zeiten Luthers fast zu stehen schien.

Martin Schädlich

Mit der Homage to the noble Grape von Goff Richards begann die musikalische Beschreibung der Weinsorten (Champagne, Chabils, Hock(heim)).

Im Stück "Wein, Weib und Gesang" von Johann Strauß schließlich kamen praktisch alle Laster gleichzeitig zusammen und das Publikum schunkelte zur Wiener Art.

Johannes Meuers
War die Musik zur Zeit Luthers noch ernst, zeigten Höhepunkte aus dem Musical Jesus Christ Superstar von Andrew Lloyd Webber, dass auch heute christliche Themen "funktionieren".

Den offiziellen Abschluss machte das Halleluja von Georg Friedrich Händel - allerdings in einer verjazzten und funky-gen Version von Quincy Jones.

Durch den stürmischen Applaus sahen sich die Juliacum Brassers zu weiteren Zugaben genötigt, sodass der übliche "Mecky Messer" den Anfang und der Irische Abendsegen den tatsächlichen Abschluss eines großartigen Konzerts in der evangelischen Kirche anlässlich des 500. Reformationsjubiläums machten.

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